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Hier sind einige einfache Erklärungen zu diesen Wasserparametern.
Das Wasser in Ihrem Aquarium hat verschiedene chemische Parameter. Meistens denkt man zuerst an den pH-Wert, aber die Wasserhärte ist ebenso wichtig für die Gesundheit von Fischen, Pflanzen, Schnecken oder Garnelen.
Je nachdem, wo Sie wohnen, können Sie feststellen, dass das Leitungswasser mehr oder weniger kalkhaltig ist.
Bei kalkhaltigem Wasser lagern sich regelmäßig weißliche Ablagerungen an Duschwänden oder Küchenspülen ab. Sie können auch weiße Rückstände auf dem Glas Ihres Aquariums feststellen – das ist kalkhaltiges Wasser. Es ist Wasser, das mit verschiedenen Mineralsalzen wie Calcium, Magnesium oder Natrium angereichert ist, während weiches Wasser nur wenige Mineralsalze enthält.
Jede Region verfügt über einen oder mehrere Entnahmeorte für das Versorgungswasser. Das Wasser, das aus unseren Wasserhähnen fließt, wird aus Grundwasserleitern tief unter der Erde entnommen. Dieses Wasser hat einen langen Weg zurückgelegt, bevor es in diese unterirdischen Speicher gelangt ist. Wenn Regenwasser vom Himmel fällt, durchdringt es den Boden und verschiedene Erdschichten, Gesteinsschichten und Sand. Beim Durchqueren dieser Schichten nimmt das Wasser nach und nach verschiedene Mineralsalze auf.
Jede Region, jeder Landkreis hat einen unterschiedlichen Boden, daher bestimmt die Bodenqualität die Qualität und Härte des Leitungswassers.
Die Gesamthärte, also der GH, misst ausschließlich die Calcium- und Magnesiumionen im Wasser. Je höher der GH, desto härter kann Ihr Wasser eingestuft werden.
Der GH misst nur bestimmte Mineralsalze und nicht die gesamte Menge, die im Wasser vorhanden ist. Die tatsächliche Gesamthärte lässt sich über die Leitfähigkeit messen.
Er misst nur die im Wasser vorhandenen Carbonate und Bicarbonate. Die Messung des KH zeigt uns, ob der pH-Wert des Wassers stabil sein wird oder nicht.
Je höher also Ihr KH ist, desto stabiler ist Ihr pH-Wert. Ein KH von 4 oder weniger führt jedoch zu einem instabilen pH-Wert. Der KH ist eine wichtige Messgröße, besonders wenn man den pH-Wert verändern oder CO2 im Aquarium einsetzen möchte.
Für ein einfaches Süßwasser-Gemeinschaftsaquarium empfehlen wir einen KH-Wert nahe 7. Beachten Sie, dass im Meerwasseraquaristikbereich ebenfalls der KH getestet wird.
Ein Meerwasseraquarium sollte idealerweise Wasser mit einem KH zwischen 8 und 9 haben. Beachten Sie, dass die wichtigsten Wasserparameter eng miteinander verbunden sind. Der KH steht in Zusammenhang mit dem pH-Wert und der Menge an CO2 im Wasser. Diese drei Parameter hängen immer zusammen. Noch einmal: Wenn Ihr KH über 4 liegt, ist Ihr pH-Wert stabiler, aber auch schwerer zu verändern.
Wenn Sie gasförmiges CO2 in Ihr Aquarium geben, senkt dies den pH-Wert nur, wenn der KH unter 4 liegt.
In unseren Aquarien bevorzugen einige Fischarten hartes Wasser, andere weiches Wasser.
In der Natur haben Flüsse, Bäche oder Seen nicht alle denselben GH- und KH-Wert. Man sollte sich daher immer gut über die Fische oder Wirbellosen informieren, die man aufnehmen möchte, um gegebenenfalls die Wasserhärte an ihre spezifischen Bedürfnisse anzupassen. Dies ist besonders wichtig für empfindliche oder wilde Arten sowie wenn man Nachzuchten erzielen möchte.
Hier sind einige Beispiele,
Platinen, Guppys, Mollys, Schmetterlingsbuntbarsche und auch Goldfische bevorzugen im Allgemeinen mäßig hartes Wasser, bei Mollys sogar sehr hartes Wasser.
Süßwasserpflanzen hingegen bevorzugen mäßig weiches Wasser, da sie dennoch einige Mineralien für ihr Wachstum und ihre Entwicklung benötigen.
Wasser, das zu weich oder zu hart ist, ist für sie daher nicht geeignet.
Leitungswasser ist in Frankreich in der Regel hart bis sehr hart. Das stellt für einige Fischarten kein Problem dar, aber für andere kann es notwendig sein, die Wasserhärte anzupassen.
Zuerst sollten Sie die Gesamthärte und die Karbonathärte, also GH und KH, Ihres Leitungswassers testen. Um GH und KH Ihres Wassers zu senken, besteht die Lösung darin, Ihr Leitungswasser mit weicherem Wasser zu mischen. Dazu kann man Osmosewasser oder sogar Mineralwasser aus der Flasche verwenden.
Es ist selten, aber immer möglich, die GH oder KH Ihres Aquarienwassers zu erhöhen. Es gibt ein Produkt, das den KH+ in Ihrem Teich erhöht und die Wasserqualität verbessert. Sie können das untenstehende Produkt verwenden, das für seine Wirksamkeit und seine Vorteile für Fische bekannt ist.
Es handelt sich um eine zusätzliche Mineralstoffzufuhr, die es Pflanzen und Fischen ermöglicht, sich gut zu entwickeln..
In jedem Fall, wenn Sie Ihre GH oder KH bewusst verändern möchten, sollten Sie dies schrittweise tun, besonders wenn Ihr Becken bereits besetzt ist.
Wenn Sie gerade anfangen oder Ihre GH oder KH bewusst verändern möchten, sollten Sie diese Parameter mindestens einmal pro Woche kontrollieren. Danach können Sie die Kontrolle auf einmal im Monat reduzieren.
Ich hoffe, dieser Artikel hat Ihnen geholfen, die Wasserhärte Ihres Aquariums besser zu verstehen. Zögern Sie nicht, den Artikel erneut zu lesen, um insbesondere den pH-Wert, das CO2 und die Leitfähigkeit besser zu verstehen. So erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die Wasserparameter Ihres Aquariums.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit Ihren Fischen und Ihren Aquarien.
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