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Welches Testset sollten Sie für Ihr Aquarium wählen? Welchen Tester sollten Sie für Ihr Aquarium auswählen? Wir erklären Ihnen hier alles!
Die Wahl eines Testsets für Aquarien mag banal erscheinen. Doch bei der Vielzahl der verfügbaren Modelle und der zu berücksichtigenden Parameter für die Pflege wird die Auswahl etwas komplizierter. Tatsächlich spielen sowohl die Qualität als auch die Zusammensetzung des Wassers eine große Rolle für das Wohlbefinden der Fische. Bevor wir uns die verschiedenen angebotenen Testsets ansehen, ist es sinnvoll zu verstehen, worum es bei diesen Tests geht und warum sie wichtig sind.
Vielleicht erinnern Sie sich an den Schulunterricht mit dem Lackmuspapier, das seine Farbe je nach basischer oder saurer Lösung ändert. Das ist das Prinzip des Teststreifens oder des Tropfentests für Aquarien.
Die Pflege eines Aquariums besteht nicht nur darin, das Wasser zu wechseln. Es geht vor allem darum, ein ausreichend stabiles und ausgewogenes Milieu zu erhalten, damit sich die Fische gesund entwickeln können.
Und das aus gutem Grund: Eine Störung dieses Ökosystems kann unangenehme Folgen für die aquatischen Bewohner haben. Um Stress und verschiedene Krankheiten, die sie beeinträchtigen können, zu vermeiden, sorgt eine angepasste Pflege für eine gesunde und regulierte Umgebung. Ebenso kann man auch eine Wasseranalyse seines Teichs durchführen, um ihn gut zu pflegen.
Organische Abfälle aus Urin, Kot oder Futterresten sind die Ursache für die Produktion von Ammoniak, einem für Fische giftigen Gas. Der Stickstoffkreislauf besteht aus einer Reihe ständiger biologischer Umwandlungen und ist einer der wichtigsten Prozesse, die in einem Aquarium zu beachten sind.

Man kann drei Hauptschritte in diesem Prozess feststellen: die Umwandlung von Ammoniak in Nitrite und anschließend die Umwandlung von Nitriten in Nitrate (die bei niedriger Konzentration am wenigsten toxisch sind).
Die Tests dienen dazu, den Säuregrad, die Wasserhärte sowie die Konzentration von Ammoniak, Nitriten und Nitraten im Aquarium zu bestimmen. Verschiedene Tests können durchgeführt werden, um diese Informationen zu erhalten und die geeigneten Maßnahmen für die Pflege des Aquariums festzulegen.
Unter anderem werden üblicherweise folgende Parameter betrachtet: das Wasserstoffpotenzial (pH), der hydrotimetrische Wert des Wassers (GH oder TH), die Karbonathärte des Wassers (KH) und der Eisengehalt.
Der pH-Wert oder Wasserstoffpotenzial ist ein Indikator zur Messung der Menge an Hydroxidionen (H-) und Wasserstoffionen (H+), die im Wasser (H2O) vorhanden sind. Einfacher ausgedrückt, ermöglicht dieses Potenzial die Bestimmung, ob das Wasser eher sauer oder alkalisch ist.
Ein niedriger pH-Wert entspricht somit sauerem Wasserund ein Menge der Hydroxidionen hoch ist,. Umgekehrt, wenn die wenn die Hydroxidionen in größerer Menge vorhanden sind (hoher pH-Wert)vorliegt, alkalisches oder basisches Wasser.
Der pH-Wert wird auf einer Skala von 0 bis 14 gemessen, wobei ein pH-Werte von 7 kennzeichnen neutrales Wasser. Nach derselben Logik sind die pH-Werte unter 7 als niedrig gelten, während die pH-Werte über 7 werden als hoch bezeichnetIm Kontext von Aquarien und Teichen ist das Wasserstoffpotenzial ein sehr wichtiger Parameter, da es das Leben der Fische direkt beeinflusst.
Die verschiedenen Arten bevorzugen im Allgemeinen einen neutralen, leicht sauren oder leicht alkalischen pH-Wert. Dennoch bevorzugen einige spezielle Fischarten deutlich saure oder basische Werte, je nach Herkunft.
Der TH (oder GH) gibt den hydrotimetrischen Wert des Wassers an, also die Konzentration der darin gelösten Mineralsalze. Je nach Region variiert der Mineralisierungsgrad, insbesondere bei Calcium (Ca2+), Magnesium (MG2+) und Kalium. Je nach verfügbarem Test kann dieser Parameter in Grad GH (deutsche Einheit) oder Grad TH (französische Einheit) angegeben werden.
Im Detail dient der hydrotimetrische Wert zur Bestimmung des Kalkgehalts im Wasser. Man spricht oft auch von der Härte, die einen erheblichen Einfluss auf den Stoffwechsel der Lebewesen nach dem Prinzip der Osmoregulation hat. Der hydrotimetrische Wert betrifft hauptsächlich Süßwasser.
Die karbonathärte des Wassers wird in Grad KH (manchmal TAC) angegeben. Dabei handelt es sich um die Konzentration der im Wasser vorhandenen Bicarbonat- und Carbonationen. Diese Elemente sind besonders wichtig bei Aquarien, insbesondere für die Stabilität und das Gleichgewicht des Wassers.
Carbonate und Bicarbonate sind also Salze, die als Pufferstoffe wirken und plötzlichen Änderungen des pH-Werts entgegenwirken.
Wie oben erwähnt, entstehen Nitrite (NO2) durch die Umwandlung von Ammoniak (NH3) in der zweiten Phase des Stickstoffkreislaufs. Es handelt sich um eine Verbindung, die bei der Aquarienpflege berücksichtigt werden muss, da sie sowohl Fischen als auch Pflanzen schaden kann. Es ist besonders wichtig, den Nitritwert zu überwachen, um ein mögliches biologisches Ungleichgewicht des Wassers zu erkennen.
Der Nitritwert wird durch einen einfachen kolorimetrischen Test bestimmt, den man selbst durchführen kann. Als Referenz gilt ein Warnwert ab 0,15 mg/l und ein tödlicher Wert ab 3 mg/l. Allgemein sollte dieser Wert 0,25 mg/l nicht überschreiten.
Die Konzentration von Ammoniak sowie der pH-Wert des Wassers ermöglichen die Bestimmung des ordnungsgemäßen Ablaufs des Stickstoffkreislaufs. Dies ist einer der wichtigsten Parameter bei der Einrichtung eines Aquariums. Dieses giftige Gas entsteht insbesondere nach dem Abbau organischer Stoffe im Aquarium.
Wasser mit einem hohen pH-Wert enthält eine bedeutende Menge Ammoniak, was besonders gefährlich für die Aquarienbewohner ist. Bei saurem oder neutralem pH-Wert liegt eher Ammonium vor: eine Verbindung, die aus der Umwandlung von Ammoniak entsteht.
Natürlich gibt es verschiedene Testsets für Aquarien. Der Unterschied liegt vor allem in der Vielfalt und Anzahl der durchführbaren Tests sowie in der unterschiedlichen Ausstattung des Koffers.
Im Allgemeinen und je nach Modell enthalten die genannten Testkoffer:
Hier sind einige Referenzen von Testsets für Aquarien, die je nach Bedarf und Budget ausgewählt werden können.
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