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Quel substrat pour mon aquarium?

Welcher Bodengrund für mein Aquarium?

Welche sind die besten Substrate für Aquarien? Sie bereiten gerade ein neues Aquarium vor und fragen sich, wie Sie die Substratstärke wählen sollen?

In diesem Leitfaden behandeln wir das Thema Bodensubstrat für ein Aquarium. Ob Sand, Kies oder kleine Steine – Sie haben sicher viel über dieses Thema zu lernen. Also, ohne Zeit zu verlieren, hier die Vor- und Nachteile aller Arten von Aquariumsubstraten.

Haben Sie sich schon für eine Substratart für Ihr Aquarium entschieden? Erfahren Sie, welche Faktoren bei der Wahl eines Substrats für Ihr Süßwasseraquarium zu beachten sind. Zunächst gehen wir auf die Auswahl eines Bodensubstrats für ein Süßwasseraquarium ein. 

Wenn dies nicht Ihr erstes Aquarium ist, haben Sie sich sicher schon gefragt, ob Sie Sand oder Kies verwenden sollten. Braucht das Aquarium vulkanischen Staub oder Bimsstein? Zur besseren Planung ist es oft hilfreich, dies schon im Vorfeld auf einer anderen Ebene zu bedenken. 

Grundregeln für Ihre Pflanzen und den Lebensraum

Zierfischzüchter verwenden ihre Zuchtbecken meist ohne Bodensubstrat, da dies die Reinigung der Aquarien erleichtert und beschleunigt.

Ein Aquarium mit Boden ist nicht nur viel schöner, sondern funktioniert oft auch besser, da das Substrat die Wirkung Ihres Aquarienfilters verstärkt und einen nicht zu unterschätzenden Filtereffekt bietet.

Außerdem ist es sehr wichtig für die Wurzeln Ihrer Aquarienpflanzen, und viele Arten nutzen es als Versteck (gemeiner Flunder, Schlammpeitzger, Wels, Rochen).

Welche Rolle spielt das Aquariensubstrat?

Bevor wir über die verschiedenen Arten von Bodensubstraten sprechen, ist es wichtig, ihre Funktion zu erklären. Neben der optischen Verschönerung ermöglicht das Bodensubstrat den Fischen, ihr Futter zu verstecken. Ebenso kann der Aquarienboden als Versteck dienen. Das Substrat kann sogar nützliche Bakterien liefern. 

Es gibt jedoch Ausnahmen, bei denen es nicht sinnvoll ist, ein Aquariumsubstrat zu verwenden: Zuchtbecken. In solchen Becken muss die Reinigung schnell erfolgen und Verunreinigungen sowie Keime müssen unbedingt vermieden werden. Ohne Aquarienboden ist die Reinigung viel einfacher.

Gut zu wissen: Damit Brassen ihre Eier im Boden ablegen, ist es besser, Sand zu verwenden.

Welche Bedeutung haben Substrate für Fische, Pflanzen und die Wasserzusammensetzung?

Fische freuen sich, im Boden wühlen und dort nach Nahrung suchen zu können.

Pflanzen benötigen einen Bodengrund, um ihre Wurzeln zu bilden. Natürlich betrifft das nicht Schwimmpflanzen oder aquaristische Pflanzen ohne Bodengrund wie Anubias-Arten, Ceratophyllum oder Javamoos (diese Pflanzen wachsen auf Ästen und Steinen).

Außerdem kann die Wasserzusammensetzung von einem passenden Aquarium-Bodengrund profitieren. Bestimmte Bakterien können sich dort entwickeln, was wichtig ist, um Nitrite, Nitrate und andere Stoffe umzuwandeln und abzubauen. 

Abschließend sollten natürlich auch die vielen Gestaltungsmöglichkeiten erwähnt werden. Aquarium-Böden dienen nicht nur ihrer Funktion, sondern auch dem optischen und dekorativen Aspekt. Ob durch Farben oder Formen – Aquarianer können wirklich Freude daran haben, ein wunderschönes lebendiges Ökosystem zu schaffen.

Welche verschiedenen Bodentypen gibt es?

Im weiteren Verlauf dieses Artikels werfen wir zunächst einen Blick auf die verschiedenen Arten von Bodengründen. In Fachgeschäften und Zoohandlungen gibt es eine große Auswahl an Optionen. 
 
Warum wird von der Verwendung von Gartenerde oder Kompost abgeraten? 

In einigen Artikeln liest man regelmäßig, dass Gartenerde oder Kompost als Bodengrund verwendet werden kann. Aber Vorsicht: Diese Stoffe haben im Aquarium Ihrer Fische nichts zu suchen.

Sie enthalten viele Nährstoffe, die von Wasserpflanzen aufgenommen werden können, haben aber auch viele Nachteile. Diese großen Nährstoffmengen können das Algenwachstum fördern und das Wasser trüben.

Außerdem kann die organische Belastung bei der Wasseranalyse problematisch sein. Bevorzugen Sie einen natürlicheren Bodengrund wie Sand oder Kies.

Bodengrund für das Aquarium: Sand oder Kies?

Was sind die Vor- und Nachteile von Sand?

Zunächst erklären wir den Unterschied zwischen Sand und Kies. Diese Unterscheidung hängt mit der Partikelgröße zusammen. Alles, was kleiner als 2 mm ist, wird normalerweise als Sand betrachtet, darüber spricht man von Kies. Dass Sand sehr klein sein kann, ist kein Geheimnis. Es gibt „Körner“, die bis zu 0,06 mm groß sind. Daher ist es unmöglich, sie mit bloßem Auge zu erkennen. Bei Kies sind die Körner in der Regel mit bloßem Auge sichtbar und oft sogar fühlbar.

Tatsächlich ist Aquariensand nichts anderes als Aquarienkies mit sehr feiner Korngröße. Beide haben ihre Vor- und Nachteile und hängen oft von den Fischen ab, die im Aquarium leben. Wenn Sie zum Beispiel Bewohner einsetzen, die gerne im Boden wühlen, ist feiner Sand die beste Wahl.

Sand hat jedoch den Nachteil, weniger durchlüftet zu sein, was verhindert, dass das Aquarienwasser in den Sand eindringt. Das hat einerseits den Vorteil, dass Ablagerungen wie Schlamm, Futterreste oder Schlick nicht eindringen, aber den Nachteil, dass die Versorgung der Pflanzen schlechter erfolgt. 

Aus diesem Grund wird Sand von vielen Aquarianern eher negativ gesehen. Besonders wenn noch Bausand oder andere Sande verwendet werden, die sich besonders gut verdichten. In diesem Fall ist es besser, speziellen Quarzsand zu verwenden.

Was sind die Vor- und Nachteile von Kies?

Der Vorteil von Aquarienkies ist, dass er aufgrund der Korngröße luftiger ist. Das ermöglicht es den Nährstoffen, schnell zu den Pflanzen und ihren Wurzeln zu gelangen. Leider können sich Schlamm und andere Abfälle auch leichter darin festsetzen. Schließlich können sich Nitrobakterien bilden, was die Umwandlung von Nitriten in ungefährliche Nitrate fördert, was natürlich ein Vorteil wäre.
Der Nachteil von Kies ist, dass er leicht ist. Wenn Sie jedoch eine ausreichende Schichtdicke des Bodengrunds planen, wird dieses Problem gelöst. 

Um mehr über diese beiden Arten von Bodengrund zu erfahren, entdecken Sie unseren Vergleichsartikel Sand und Kies. 

Welche Farbe von Kies oder Sand soll ich für mein Aquarium wählen?

Heutzutage gibt es Kies und Sand für Aquarien in allen Farben: schwarz, grün und sogar künstliche Farben wie leuchtend rot, gelb oder blau.

Bevor Sie Ihre Wahl treffen, denken Sie an die Farben Ihrer Fische. Garnelen, besonders die helleren, kommen auf dunklem oder sogar schwarzem Kies gut zur Geltung. Heller Kies kann ebenfalls einen schönen Kontrast bieten, besonders für dunklere Bodenbewohner.

Wir raten jedoch dringend von grellen und künstlichen Farben ab. Ein gelungenes Aquarium orientiert sich an den natürlichen Lebensräumen der darin lebenden Arten. Es ist daher sinnvoll, für ein Amazonas-Aquarium Kies mit einem rötlichen Ton zu wählen. In einem Gemeinschaftsaquarium verwendet man in der Regel Aquarienkies mit einer Korngröße von 2-3 mm.

Wie legt man den Bodengrund auf den Boden seines Aquariums?

Das Ziel einer solchen ersten Schicht ist vor allem, den Aquarienpflanzen Nährstoffe, Dünger und Mineralien zu liefern und eine langfristige Versorgung sicherzustellen. 

Die Wahl dieser ersten Schicht ist jedoch sehr wichtig, da die Hersteller von Bodensubstraten viele Möglichkeiten anbieten. Es ist ratsam, sich genau über die Vor- und Nachteile jeder Schicht zu informieren. Die Dicke des Substrats ist ebenfalls entscheidend und sollte berücksichtigt werden.

Hier ist die vollständige Methode, um das Substrat auf dem Boden Ihres Aquariums zu platzieren:
1. Positionieren Sie Ihr Aquarium fern von Sonnenstrahlen;
2. Stellen Sie Ihr Aquarium auf eine ebene Fläche, die eine schwere Last tragen kann;
3. Platzieren Sie Nährsubstrat am Boden Ihres Aquariums, um Drainage und Wasserzirkulation zu ermöglichen;
4. Legen Sie eine dickere Schicht hinten im Becken als vorne, um die größeren Pflanzen aufzunehmen;
5. Spülen Sie und fügen Sie das Dekorationselement Ihrer Wahl hinzu (Sand, Kies, Quarz);
6. Fügen Sie dem Landschaftsbild Ihres Aquariums Relief und Leben hinzu (Mulden, Erhebungen);
7. Befestigen Sie das Filtersystem Ihres Aquariums und fertig ist die Sache!

Gut zu wissen: Wenn Sie gerade Ihr Substrat gewechselt haben und das Wasser trüb ist, führen Sie regelmäßige Wasserwechsel durch, damit die Verunreinigungen auf natürliche Weise verschwinden.

Bin ich verpflichtet, Nährsubstrat auf den Boden meines Aquariums zu geben? 

In der Aquaristik empfehlen die meisten Experten, ein Nährsubstrat unter Sand oder Kies zu verlegen. So haben Wasserpflanzen stets Zugang zu den Nährstoffen, die sie für ihre Vitalität benötigen. Beachten Sie außerdem, dass einige Aquarienpflanzen auf Steinen oder Wurzeln wachsen. Entdecken Sie auch all unsere Artikel über Wasserpflanzen, um die richtige Wahl zu treffen. 

Aquariumsubstrate: Das Wichtigste auf einen Blick! 

Und jetzt haben Sie alle nötigen Informationen, um die richtige Entscheidung zu treffen. Aber Vorsicht: Versuchen Sie, das Substrat nicht zu oft zu wechseln. Die Fische in Ihrem Aquarium gewöhnen sich an ein Ökosystem und möchten ihren Alltag nicht gestört sehen.

Zum Schluss hier einige Tipps, die Sie vor der Installation des Substrats immer beachten sollten: 
- Sand und Kies für Aquarien sollten immer vorher gewaschen werden;
- Zögern Sie nicht, diese Elemente mehrmals zu waschen, um allen Schmutz zu entfernen;
- Es ist nicht notwendig, das Nährsubstrat vor der Installation zu waschen; 
- Fügen Sie mehr Material am hinteren Teil Ihres Aquariums hinzu;
- Vermeiden Sie Wirbel, wenn Sie Wasser ins Aquarium einfüllen;
- Pflegen Sie Ihr Aquarium alle 2 Wochen und wechseln Sie das Wasser jede Woche. 

Möchten Sie mehr über die Pflege eines Aquariums erfahren? Entdecken Sie unseren Artikel zu diesem Thema!

QUELLEN :

  • JBL, Substrat für Aquarium, https://www.jbl.de/fr/theme-aquarium-substratdesol/section/57/substrat-de-sol?country=BE

 

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