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In diesem Artikel erklären wir, wie man fleischfressende Pflanzen in einem Terrarium kultiviert. Tatsächlich können wir mit diesen ganz außergewöhnlichen Pflanzen einen kleinen echten Garten anlegen. Wir beginnen damit, den Verschluss zu entfernen und dann die Kieselsteine einzufüllen.
Das dient nicht nur der Optik, sondern auch dazu, zu verhindern, dass die Wurzeln der Pflanzen direkt ins überschüssige Wasser eintauchen, da wir uns hier in einem wasserdichten Umfeld befinden und es keine Entwässerung wie bei Blumentöpfen gibt.
Man muss wissen, dass fleischfressende Pflanzen acidophil sind, das heißt, sie bevorzugen saure Umgebungen. Die weißen Kieselsteine bestehen meist aus Marmor, einem kalkhaltigen Gestein. Deshalb müssen wir die Kieselsteine gründlich reinigen, damit keine organischen Bestandteile zurückbleiben, die faulen und im Terrarium großen Schaden anrichten könnten. Wir können einen Löffel verwenden, den man normalerweise beim Grillen benutzt, um ein Werkzeug zu basteln, mit dem wir gut arbeiten können. Da fleischfressende Pflanzen Sumpfpflanzen sind, die in torfigen Umgebungen leben, verwenden wir keine Blumenerde, sondern eher Torf als Substrat.
Torf ist ein natürliches fossiles Material, das durch anaerobe Zersetzung, also ohne Sauerstoff, im Wasser von Sphagnum entsteht (Sphagnum ist ein Moos, das in Sümpfen vorkommt).
Sobald wir das Substrat, also den Kulturboden, der die Pflanzen hält und ernährt, vorbereitet haben, können wir die Pflanzen einzeln einsetzen. Sie können zum Beispiel mit Pinguicula beginnen.
Es gibt keine besonderen Regeln zum Einpflanzen. Nachdem Sie ein Loch gegraben haben, schieben Sie die Pflanze hinein. Achten Sie darauf, dass die Blüte den Rand nicht berührt und die Blätter nicht vergraben sind. Die Pflanze muss guten Bodenkontakt haben.
Dann drücken Sie die Erde gut an, damit die Wurzeln Kontakt zum Boden haben und nicht zur Luft.
Man muss wissen, dass fleischfressende Pflanzen Insekten nur als Nahrungsergänzung nutzen. Tatsächlich gibt es in Torf auch Nahrung für sie. Sobald wir alles fertiggestellt und verschlossen haben, entsteht ein Ökosystem. Vielleicht schlüpfen kleine Insekten oder Mücken. Falls nicht, können wir im Frühling und Sommer das Gefäß öffnen, damit Luft und eventuell Insekten hineinkommen.
Da der Torf bereits vollständig mit Wasser durchtränkt ist, muss kein zusätzliches Wasser ins Terrarium gegeben werden. Durch das Verschließen des Gefäßes entsteht ein geschlossenes Ökosystem, in dem sich nach und nach Kondenswasser bildet, das Glas beschlägt und so die geschlossene Atmosphäre schafft, die unsere Pflanzen brauchen. Wenn wir feststellen, dass die Kondensation abnimmt, können wir etwas Wasser nachfüllen.
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