Traditionell werden sie aus einer Legierung aus 7 Metallen hergestellt, viele bestehen heute aus Messing, einer Kupfer-Zink-Legierung mit ausgezeichneten Klangeigenschaften. Sie können die Schale zum Klingen bringen, indem Sie den Schlägel am oberen Rand entlanggleiten lassen und dabei Druck und Geschwindigkeit Ihrer Bewegung anpassen. Dank der dicken Wandung hält die Vibration lange an.
Die tibetischen Klangschalen, auch als singende Schalen bekannt, stammen aus Tibet, Nepal und Bhutan. Ihre Herstellung reicht über 4000 Jahre zurück. Man schreibt ihnen therapeutische Wirkungen zu, und sie werden in der Astrologie und bei geheimen Ritualen verwendet. Jede Schale hat einen einzigartigen Klang, und jede Person bringt sie auf ihre eigene Weise zum Klingen, je nach Charakter und Stimmung. Wenn mehrere Schalen gleichzeitig verwendet werden, verstärkt sich die Wirkung.
Braucht man für jedes Chakra eine eigene Klangschale?
Jede Klangschale erzeugt einen Klang, der aus einer komplexen Kombination von Musiknoten besteht, die ihr ihre Fülle verleihen und ihren Klangcharakter ausmachen, wie eine akustische Signatur. Da eine Klangschale mehrere Töne und Obertöne hat, sagt man, dass sie auf mehrere Chakren gleichzeitig wirken kann und es nicht notwendig ist, für jedes Chakra eine eigene Schale zu haben.
« Wenn ich eine Klangschale höre, spüre ich, wie meine Leiden zu verschwinden beginnen, mein Geist sich beruhigt, mein Körper entspannt. Ein Lächeln zeichnet sich auf meinen Lippen ab. Dank des Klangs der Schale und meiner Atmung kehre ich zur sicheren Insel der Achtsamkeit zurück.» Thich Nhat Hanh