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Pflanzen, die Wasser filtern? Davon haben Sie sicher schon gehört, aber besitzen Sie welche? Heute haben wir für Sie eine kleine Liste von Pflanzen zusammengestellt, die für ihre reinigende Wirkung bekannt sind.
Mit anderen Worten, diese Pflanzen nehmen überschüssige organische Stoffe im Wasser auf und tragen zur Verbesserung des Stickstoffkreislaufs bei. Dabei handelt es sich insbesondere um Stoffe wie Nitrate, Phosphate usw.
Phytofiltration ist also die natürliche Technik zur Filterung von Wasser mithilfe bestimmter Pflanzen. Anders gesagt handelt es sich um ein Verfahren zur Reinigung von Gewässern durch Pflanzen.
Diese Methode wird auch Hélophytenfilter oder Filtermoor genannt. Dabei werden diese Pflanzen genutzt, um reinigende Bakterien im Wasser zu fördern. Diese übernehmen die Reinigung des Teichwassers, indem sie Schadstoffe und andere Substanzen aller Art entfernen.
Eine solche Maßnahme wird durch die Wurzeln der Hélophyten-Pflanzen ermöglicht. Tatsächlich fördern sie die Anwesenheit von Stickstoff und Phosphaten im Wasser. Diese Mineralstoffkonzentration stellt insbesondere ein Hindernis für das Algenwachstum dar.
Auf diese Weise stellt man meist ein besseres Wachstum der reinigenden Pflanzen fest, die das Wasser klar machen. In diesem Artikel wollen wir einen Überblick über Pflanzen geben, die dafür bekannt sind, das Wasser eines Teichs zu filtern.
Der wissenschaftliche Name des Wasser-Rohrkolbens ist Sparganium erectum. Diese krautige Pflanze wird auch verzweigter Rohrkolben genannt. Sie ist besonders bekannt dafür, an Ufern oder in tiefem Wasser zu wachsen.

Seit kurzem wird der Wasser-Rohrkolben zur Familie der Typhaceae gezählt. Unter anderem besitzt der Wasser-Rohrkolben allgemein anerkannte entgiftende Eigenschaften.
Diese entgiftende Pflanze ist unter mehreren Namen bekannt: gelbe Iris, Wasserfackel, Sumpfiris, usw. Unter ihrem wissenschaftlichen Namen Iris pseudacorus. Diese Pflanze gehört zur Ordnung der Asparagales.

Das Sumpf-Iris erkennt man an seinem grünen Laub und den gelb gefärbten Blüten. Zum Pflanzen wird eine Aussaat im September empfohlen. Man muss jedoch bis zum folgenden März warten, bis die ersten Blätter aus der Erde kommen.
Das Sumpf-Iris ist eine sehr geschätzte Pflanze, insbesondere wegen ihrer starken Fähigkeit als entgiftende Pflanze.
Das Schilfrohr gehört zu den am häufigsten für die Phytoreinigung verwendeten Pflanzen. Unter seinem wissenschaftlichen Namen Phragmites australis, diese Pflanze ist unter vielen Spitznamen bekannt: Besenschilf, Sagne, Phragmites usw.

Das Schilfrohr gehört zur Familie der Poaceae, in der Unterfamilie der Arundinoideae. Man findet es meist an Gewässerrändern, in Teichen oder Sümpfen.
Wie die anderen Pflanzen auf dieser Liste wird der duftende Ackerkolben ebenfalls zur Reinigung von Teichen verwendet. Unter seinem wissenschaftlichen Namen acorus calamus, es ist eine aus Asien stammende Pflanze. Man nennt sie auch den duftenden Binse.

Es wird empfohlen, sie im Frühling zu pflanzen, auch wenn sie erst im folgenden Sommer blühen wird. Der duftende Ackerkolben wird eher wegen seiner dekorativen Wirkung geschätzt, besitzt jedoch eine starke Fähigkeit zur Reinigung von Teichen und Weihern.
Unter ihrem wissenschaftlichen Namen Typha angustifolia besitzt diese Pflanze grüne Blätter sowie deutlich braune Kolben. Die Schmalblättrige Rohrkolben ist in Kanada auch als Kätzchen bekannt.

Diese Pflanze aus der Familie der Typhaceae wird vor allem zur Entfernung von Zink verwendet, zusätzlich zu ihren entgiftenden Eigenschaften.
Der scharfe Zypergras ist unter vielen anderen Bezeichnungen bekannt: Weidenbinse, Fassbinderbinse, See-Simse oder auch Teich-Simse. Es ist eine Pflanze aus der Familie der Cyperaceae, deren wissenschaftlicher Name Schoenoplectus lacustris.

Sie wird oft im Kampf gegen Erosion eingesetzt, insbesondere zum Schutz von Teichufern. Dennoch ist sie in der Phytofiltration viel wirksamer. Denn der Scharfe Binsen hat ein hohes Potenzial zur Aufnahme von Schwermetallen und Phenolen.
Die gewöhnliche Wasserpest bezeichnet dieselbe antipollutante Pflanze, die auch als „Sauerstoffschwanz“ bekannt ist. Sie ist auch unter ihrem wissenschaftlichen Namen bekannt: Hippuris vulgaris, aus der Familie der Plantaginaceae. Man findet sie ebenso in Europa, Asien oder Nordamerika.

Als untergetauchte und invasive Pflanze wird die Wasserpest zur Reinigung von Teichen verwendet. Unter anderen Besonderheiten ist sie bekannt dafür, überraschend viel Sauerstoff zu produzieren.
Mit seinem wissenschaftlichen Namen, Myriophyllum aquaticum, das Gewöhnliche Tausendblatt gehört zur Familie der Haloragaceae. Es wird auch Brasilianisches Tausendblatt genannt. Heute findet man es auf allen Kontinenten, obwohl es aus Südamerika stammt.

Das Gewöhnliche Tausendblatt wird in der Phytofiltration ebenso verwendet wie andere Pflanzen. Wenn es genügend Sauerstoff produziert, muss dennoch auf die Ausbreitungsgeschwindigkeit geachtet werden. Denn es handelt sich um eine sehr invasive Pflanze.
Das Schwimmende Laichkraut oder Potamogeton natans, gehört zur Familie der Potamogetonaceae. Diese Pflanze findet man auf der Nordhalbkugel.

Es handelt sich um eine Pflanze, die in gemäßigten Zonen wächst. Besonders geschätzt wird sie für ihre starke antipollutante Fähigkeit.
Ursprünglich aus Nordamerika stammend, wird die Kanadische Wasserpest auch als Wasserpest bezeichnet. Sie gehört zur Familie der Hydrocharitaceae.

Die Kanadische Wasserpest ist eine sehr sauerstoffreiche Pflanze. Genau deshalb wird sie in der Phytofiltration sehr geschätzt.
Der wissenschaftliche Name der Pontederie ist Pontederia cordata. Es handelt sich um eine Wasserpflanze, die meist wegen ihrer anti-pollutiven Funktionen verwendet wird.

Entlang der Teichränder gepflanzt, spielt sie eine reinigende Rolle. Sie kann auch in tiefem Wasser gepflanzt werden.
Der Sumpfdotterblume hat den wissenschaftlichen Namen Caltha palustrisund gehört zur Familie der Ranunculaceae. Sie ist unter anderen Namen bekannt, wie Sumpf-Kaltha oder Wasserdotterblume.

Wenn diese Pflanze in der Kategorie der sauerstoffspendenden Pflanzen genannt wird, liegt das an ihrem hohen Sauerstoffpotenzial. Tatsächlich zeichnet sie sich dadurch aus, dass sie Schadstoffe aus dem Boden aufnimmt und in ihre Blätter transportiert.
Der Gewöhnliche Blutweiderich gehört zur Familie der Lythraceae. Er ist unter seinem wissenschaftlichen Namen bekannt: Lythrum salicaria.

Ihre Filterqualität macht sie zur führenden Pflanze in der Phytofiltration.
Die Wasserminze, deren wissenschaftlicher Name Mentha aquatica ist, wird in der Phytofiltration sehr geschätzt. Und das ist kein Zufall: Diese Pflanze verfügt über eine hervorragende Filterqualität.

Es ist daher nicht überraschend, dass sie häufig im Rahmen der natürlichen Reinigung von Teichen verwendet wird.
Das Equisetum hyemale wird auch Winter-Schachtelhalm, Himalaya-Schachtelhalm oder Riesen-Schachtelhalm genannt.

Es handelt sich um eine Wasserpflanze, die erfolgreich zur Reinigung von Teichen eingesetzt wurde. Ihre Wirksamkeit ist vollständig.
Zusammenfassend haben wir also eine Liste von fünfzehn Pflanzen, die gut geeignet sind, um das Wasser eines Teichs zu filtern. Neben dem Einpflanzen und der Beobachtung ihrer Ausbreitung sollte man nicht vergessen, das Wasser regelmäßig zu testen. Das ermöglicht es insbesondere, das Gleichgewicht des Teichs im Auge zu behalten und bei Bedarf zu korrigieren.
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