Finden Sie hier die unverzichtbaren Artikel und Bestseller für unsere Teichbesitzer.
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Grünes Wasser, Fadenalgen, glitschige Wände, Biofilm, organische Ablagerungen oder Schlamm am Boden des Beckens: Diese Probleme hängen oft zusammen. Dennoch lassen sie sich nicht alle auf dieselbe Weise behandeln, und eine Lösung, die in einem Becken wirksam ist, muss es in einem anderen nicht unbedingt sein.
Das Entfernen sichtbarer Algen kann das Erscheinungsbild des Beckens schnell verbessern, reicht jedoch nicht immer aus. Wenn das Wasser instabil bleibt, der Boden mit organischen Stoffen belastet ist oder die Filterung nicht leistungsfähig genug ist, kehren die Algen allmählich zurück.
Für ein nachhaltigeres Ergebnis empfiehlt sich eine umfassende Methode: das Wasser analysieren, die Mineralien bei Bedarf wieder ins Gleichgewicht bringen, organische Ablagerungen entfernen und anschließend die nützlichen Bakterien im Becken unterstützen.
Lesen Sie auch unseren Ratgeber So vermeiden Sie grünes Wasser in einem Becken.
ARTIKEL LESENAlgen entwickeln sich, wenn mehrere Bedingungen zusammentreffen: viel Licht, verfügbare Nährstoffe, organisch belastetes Wasser und manchmal eine unzureichende Filterung. Sie sind daher nicht immer das Hauptproblem: Oft sind sie ein sichtbares Zeichen dafür, dass sich im Becken Abfälle ansammeln oder das biologische Gleichgewicht empfindlicher wird.
Die häufigsten Ursachen sind Laub, Pollen, Ausscheidungen der Fische, nicht gefressenes Futter, verrottende Pflanzen, ein überbesetztes Becken, eine zu klein dimensionierte Filteranlage oder Bereiche mit wenig Wasserbewegung. Mit der Zeit sammeln sich diese organischen Stoffe am Boden, in den Filtermedien oder an den Wänden an.
Diese organische Belastung verstärkt nach und nach einen ungünstigen Kreislauf: Ablagerungen verwandeln sich in Schlamm, die Wände werden glitschiger, der Biofilm breitet sich aus und die verfügbaren Nährstoffe begünstigen das Algenwachstum. Je wärmer das Becken ist, desto schneller kann sich dieser Prozess beschleunigen.
Entdecken Sie unseren Ratgeber Fadenalgen im Teich: So entfernen Sie sie.
ARTIKEL LESENWichtig: Klares Wasser garantiert nicht immer einen ausgewogenen Teich. Auch der Zustand des Teichbodens, der Wände und des Filters, der Geruch des Wassers sowie das Verhalten der Fische sind wichtige Indikatoren.
Bei Algen besteht der erste Reflex oft darin, nach einem Anti-Algen-Mittel zu suchen. Eine Wasseranalyse verhindert jedoch, dass nur ein Symptom behandelt wird, ohne seine Ursache zu bekämpfen. Sie zeigt, ob dem Wasser Mineralien fehlen, ob der pH-Wert instabil ist oder ob zu viele Nährstoffe verfügbar sind.
Eine Analyse ist im Frühjahr, beim Neustart der Filterung, nach starken Regenfällen, nach einem umfangreichen Wasserwechsel, nach einer intensiven Filterreinigung oder sobald die Algen wiederholt auftreten, besonders hilfreich. Eine regelmäßige Kontrolle hilft, Ungleichgewichten vorzubeugen.
Der pH-Wert zeigt an, ob das Wasser sauer, neutral oder alkalisch ist. Über einen einzelnen Messwert hinaus zählt vor allem seine Stabilität: Starke Schwankungen können die Fische schwächen und die biologische Filterung beeinträchtigen.
Der KH-Wert, also die Karbonathärte, wirkt als natürlicher Puffer. Er hilft, pH-Schwankungen zu begrenzen, insbesondere zwischen Tag und Nacht. Der GH-Wert, also die Gesamthärte, gibt insbesondere Aufschluss über das Vorhandensein von Kalzium und Magnesium.
Nitrit (NO2) und Ammoniak/Ammonium (NH3/NH4) sollten vorrangig kontrolliert werden, wenn die Fische Anzeichen von Schwäche zeigen oder die Filterung beeinträchtigt wurde. Nitrat (NO3) und Phosphat (PO4) sollten überwacht werden, wenn die Algen regelmäßig zurückkehren.
Folgen Sie unserer Methode: Wie analysiert man das Wasser eines Teichs?.
ARTIKEL LESENTeststreifen ermöglichen eine schnelle Kontrolle, während Tropfentests und Analyse-Koffer besser für eine detaillierte Diagnose von pH, GH, KH, Nitriten, Nitraten oder Phosphaten geeignet sind.
WASSERT ESTS UND ANALYSEKITS ANSEHEN
Eine geeignete Behandlung beginnt immer mit einer geeigneten Analyse.
Bereiten Sie die warme Jahreszeit vor mit der Analyse des Teichwassers im Frühjahr.
ARTIKEL LESENNach der Analyse sollten Korrekturen nur vorgenommen werden, wenn sie gerechtfertigt sind. Die Mineralisierung beseitigt Algen nicht direkt, trägt aber dazu bei, stabileres Wasser für Fische, Pflanzen, Bakterien und die biologische Filterung zu schaffen.
Das Wasser eines Teichs kann nach wiederholten Regenfällen, der Zugabe von weichem Wasser, größeren Wasserwechseln oder einfach im Laufe der Saison allmählich mineralstoffärmer werden.
Ein zu niedriger GH-Wert kann auf mineralarmes Wasser hindeuten. Ein zu niedriger KH-Wert erhöht das Risiko von pH-Schwankungen, insbesondere durch Sonneneinstrahlung, Algen, Pflanzen und bakterielle Aktivität.
Bei instabilem pH-Wert sollten Sie den pH-Wert nicht abrupt direkt verändern. Prüfen Sie zunächst den KH-Wert und bei Bedarf anschließend den GH-Wert. Korrekturen sollten schrittweise erfolgen, mit einer erneuten Messung nach jeder Zugabe.
Zur Korrektur der Karbonathärte lesen Sie wie man den KH-Wert eines Teichs oder Beckens erhöht.
ARTIKEL LESENEin ganzheitlicher Ansatz zur Remineralisierung, der vorzuziehen ist, wenn das Ziel darin besteht, die Stabilität von pH, GH und KH zu verbessern.
OPTIMINERA ANSEHENEine geeignete Lösung, wenn GH und KH gleichzeitig erhöht werden müssen, im Rahmen einer vollständigen Remineralisierung.
MINERALL IN ONE ANSEHENWenn lediglich der KH-Wert angehoben werden muss, kann eine gezielte Lösung wie Aquipond KH+ geeigneter sein als eine allgemeine Mineralstoffzugabe.
Das richtige Mineralisierungsmittel hängt von den Testergebnissen ab: Korrigieren Sie keinen Parameter aufs Geratewohl.
Auch bei korrekt mineralisiertem Wasser ernähren die angesammelten Abfälle weiterhin die Algen. Blätter, überschüssiges Futter, Ausscheidungen und pflanzliche Rückstände sollten so regelmäßig wie möglich entfernt werden.
Außerdem ist es wichtig, die Filterleistung zu kontrollieren, Bereiche mit geringer Wasserbewegung zu überprüfen und die Filtermedien zu reinigen, ohne alle nützlichen Bakterien zu entfernen. Reinigungslösungen ersetzen daher nicht die regelmäßige Pflege.
Unsere Tipps finden Sie unter wie Sie Schlamm in einem Teich vermeiden.
ARTIKEL LESENBiobooster+ von Aquatic Science ist eine Lösung, die in Betracht gezogen werden kann, um Fadenalgen, organische Abfälle und leichten Schlamm zu reduzieren. Seine Wirkung kann dazu führen, dass bestimmte Stoffe an die Oberfläche aufsteigen; diese Abfälle müssen anschließend mit einem Kescher oder über einen Skimmer entfernt werden.
Aquipond Boost & Clean bietet einen ergänzenden Ansatz, der besonders geeignet ist, wenn der Teich organische Ablagerungen, glitschige Wände, Biofilm oder verschmutzte Filterbereiche aufweist. Seine Formulierung mit Aktivsauerstoff hilft dabei, bestimmte Ablagerungen abzulösen, ihr Aufsteigen zu fördern und die Sauerstoffversorgung der am stärksten belasteten Bereiche zu unterstützen.
Um Ihre Ausrüstung zu kontrollieren, lesen Sie wie Sie feststellen, ob Ihre UV-Lampe noch funktioniert.
ARTIKEL LESENZur Bekämpfung von Fadenalgen, leichtem Schlamm und organischen Abfällen sowie zur Unterstützung der biologischen Aktivität im Teich.
BIOBOOSTER+ ANSEHENZum Ablösen von Ablagerungen, zur Begrenzung von Biofilm und zur Reinigung verschmutzter Bereiche des Teichs, der Wände oder der Filterung.
BOOST & CLEAN ANSEHENEine Behandlung kann dabei helfen, Algen, leichte Schlammpartikel, Biofilmfragmente oder andere organische Abfälle abzulösen und nach oben zu befördern. Damit diese Wirkung jedoch tatsächlich nachhaltig ist, müssen diese Stoffe den Teich verlassen.
Verwenden Sie einen feinmaschigen Kescher, um kleine schwimmende Abfälle, Algen, Pflanzenreste und an die Oberfläche gelangte Partikel aufzunehmen. Bei Teichen, die stark Blättern, Pollen oder Staub ausgesetzt sind, kann ein Skimmer diese Arbeit ergänzen.
Entdecken Sie die wichtigsten Maßnahmen, um einen Teich das ganze Jahr über zu pflegen.
ARTIKEL LESENEin Kescher mit kleiner Maschenweite wird empfohlen, um Algen, Biofilmfragmente, feine Blätter und kleine schwimmende Abfälle aufzunehmen. Größere Maschen eignen sich besser zum Aufnehmen grober Ablagerungen oder zum Hantieren mit Fischen.
Die Behandlung löst einen Teil der Abfälle; mit einem feinmaschigen Kescher lassen sie sich dauerhaft entfernen.
Nach der Reinigung und der manuellen Entfernung der Abfälle spielen Bakterien eine wesentliche Rolle dabei, ein dauerhaft stabileres Gleichgewicht zu erhalten. Sie ersetzen weder die Filterung noch die Belüftung oder die manuelle Entfernung von Ablagerungen, helfen aber dabei, die verbleibenden organischen Stoffe schrittweise abzubauen.
Nützliche Bakterien tragen zum Funktionieren der biologischen Filterung bei und unterstützen die natürliche Zersetzung der Abfälle, die im Teich verbleiben. Dadurch tragen sie dazu bei, die Ansammlung von Nährstoffen zu begrenzen, die den Algen zur Verfügung stehen.
Durch die Reinigung wird ein Teil der Verschmutzung entfernt, doch auf dem Boden, im Filter und in den weniger zugänglichen Bereichen des Teichs bleiben immer organische Stoffe zurück. Die Bakterien können dann ihre Aufgabe übernehmen und deren schrittweisen Abbau unterstützen.
Sie sind besonders nach dem Winter, beim Neustart der Filterung, nach der Reinigung des Teichs oder Filters, nach dem Einsetzen von Fischen und während warmer Perioden interessant.
Eine Mischung aus Bakterien, Enzymen, Mineralien und Spurenelementen zur Pflege des Teichs und seiner biologischen Filterung.
BACTOGEN-BAKTERIEN ANSEHENEine passende Pflegelösung nach einer Reinigungsphase, insbesondere nach der Verwendung von Boost & Clean, zur Unterstützung der Bakterienaktivität im Laufe der Saison.
BACTO MAINTENANCE ANSEHEN| Beobachtetes Problem | Wichtigste Prüfungen | Hauptmaßnahme | Mögliche Lösungen |
|---|---|---|---|
| Grünes Wasser | Filterung, UV, NO3, PO4, Sonneneinstrahlung | Nährstoffe reduzieren und die Filterung optimieren | Wasseranalyse, geeignete UV-Anlage, Pflege der Filterung |
| Fadenalgen | NO3, PO4, Abfälle, Wasserbewegung | Abfälle reduzieren und Algen entfernen | Biobooster+ oder Aquipond Boost & Clean, feines Kescher netz, Bakterien |
| Rutschige Wände / Biofilm | Organische Ablagerungen, Wasserbewegung, Filterung | Ablagerungen reinigen und die Sauerstoffversorgung unterstützen | Aquipond Boost & Clean, anschließend Bacto Maintenance oder Bactogen |
| Leichter Schlamm | Blätter, Ausscheidungen, Pflanzenreste | Abfälle entfernen und ihre Zersetzung unterstützen | Biobooster+, Bakterien und mechanische Pflege |
| Instabiler pH-Wert | KH, GH, Regenwasser, Wasserwechsel | Wasserhärten schrittweise ausgleichen | Optiminera, Minerall in One oder KH+ je nach Ergebnissen |
| Filter setzt sich schnell zu | Organische Belastung, Durchfluss, Filtermedien | Reinigen, ohne die Filterbiologie zu zerstören | Boost & Clean oder Biobooster+, anschließend Bakterien |
Algen sind selten ein isoliertes Problem. Oft weisen sie auf ein nährstoffreiches Wasser, eine Ansammlung von Abfällen, eine unzureichende Wasserbewegung, mangelnde biologische Pflege oder eine unzureichende Mineralisierung hin.
Die schlüssigste Methode besteht daher darin, das Wasser zu analysieren, die Wasserhärten zu stabilisieren, den Abfall zu reduzieren, ihn mechanisch zu entfernen und die Filterung mit geeigneten Bakterien zu unterstützen.
Durch die Kombination dieser Maßnahmen wird die Pflege des Teichs einfacher, die Wände bleiben sauberer, der Boden verschmutzt weniger schnell und das Risiko einer erneuten Algenbildung nimmt allmählich ab.
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